Sonntag, 23. Februar 2014

Planspiele die ins Chaos führen soll(t)en?

Wir begeben uns heute mal auf eine kleine Zeit-, wie auch Informationsreise.

Etwas Historie und Fakten

* Julia Schramm ist eine sehr gute Freundin der Familie Wirth und somit auch von Thorsten Wirth, dem aktuellen Bundesvorsitzenden der Piratenpartei.
* Julia Schramm ist die Ehefrau von Fabio Reinhardt, der im AGH in Berlin sitzt.
* Zusammen mit Fabio ist auch ein Oliver Höfinghoff da tätig.
* Fabio Reinhardt hat maßgeblich die gemeinsame EU-Kandidatenliste der Österreichischen Piraten mit der KPÖ eingestielt. Zusammen mit Julia Reeda [1]
* Julia Reeda ist die Patentante eines der Kinder von Thorsten Wirth
* Anne Helm und Julia Schramm sind Jugendfreundinnen

Etwas entfernt davon aber zum Beraterteam von Thorsten Wirth zählend:

* Christophe Chan Hin - diesen kann man als einen ziemlich engen Freund von Florian André Unterburger betrachten
* Florian André Unterburger wollte zum BPT in Bremen sich zum Vorsitzenden oder Politischer Geschäftsführer wählen lassen. Kurz vorher war er noch Landesvorsitzender des LV Sachsen.

Wir lassen das zunächst einmal unkommentiert so stehen. Betrachten wir jetzt die vergangenen und zukünftigen Bundesparteitage, verbunden mit den einzelnen Erklärungen zum #Bombergate, die die einzelnen Landesverbände herausgegeben haben. (siehe Karte)
* Bremen - eine Antifa-Fahne am Tisch, welche schon für etwas Aufregung sorgte
* Bochum - eine Antifa-Fahne über der ganzen Versammlung, welches zum #Flaggengate mutierte
* der nächste Bundesparteitag soll jetzt im Osten stattfinden?

Jetzt kommen die beiden Bokor-Zwillinge mit ins Spiel, die in Bochum als Versammlungsleitung das Aufhängen der Antifa-Fahnen von sich aus erlaubt haben, die Versammlung aber zwingen wollten, darüber abzustimmen, ob diese wieder abgehängt werden sollten. Oliver Höfinghoff bekam also direkte Unterstützung durch diese Versammlungsleitung.

Die Bokors handeln ziemlich nah an der sogenannten "Peukeria" (Filterblase rund um Klaus Peukert, ehm. BuVo-Mitglied). Beide haben in der Vergangenheit die Versammlungsleitung geführt als auch in Bremen die Wahlleitung gemacht. So als Zwilling ist das recht einfach zu handhaben. Zudem wurde in Bremen von Unregelmäßigkeiten während eines Wahlgangs berichtet. (ausgetauschte Wahlurne) Dieser Hinweis wurde von den Zwillingen, unter Beifall der Versammlung, recht scherzhaft beiseite gewischt. Zur Liste der sogenannten Peukeria ist auch das amtierende Vorstandmitglied Veronique Schmitz zu zählen, was weitere Fragen eröffnet.

Fällt an dieser Stelle irgend jemandem etwas auf? 

Aus gut informierten Kreisen der Piratenpartei haben wir erfahren, dass es eine Vertrauensabstimmung innerhalb des Bundesvorstands gab, die 4:3 zugunsten von Thorsten Wirth ausging. Er selbst hat natürlich mit abgestimmt, was das Ergebnis 4:3 in ein besonderes Licht rückt, da ohne seine Stimme sonst ein Patt im Vorstand gewesen wäre.

Fassen wir zusammen:

Der aktuell handelnde Bundesvorstand ist nicht der in Bremen gewählte. Der aktuelle Bundesvorstand ist der, der eingangs aufgezählt worden ist. Es lässt sich anhand dieser Daten eine Linie erkennen, die eine ganz massive Unterwanderung der Piraten aus der Antifa-Ecke erkennen lässt. Zudem hat man mit Julia Reeda erstmalig einen Vertreter der Antifa im Europäischen Parlament erfolgreich platziert.

Anne Helm ist durch ein Versehen nur auf Platz 5 der Europa-Liste gelandet, da sich Anke D. Berg kurzfristig(?) dazu entschlossen hatte auch zu kandidieren. Einen Bruno Gert Kramm konnte man nur in Teilen im zweiten Wahlgang erfolgreich wegmobben, indem man ihm vor versammelter Mannschaft einen Umgang mit "den falschen Personen" attestierte. Fotios Amanatides Listenplatz 2 kann man demnach nur als "Opfer" seitens der Antifa und Berliner Piraten betrachten.

Zudem zeigt das undemokratische Wahlverfahren (*1) der Piraten wiederholt und sehr deutlich, dass Piraten zuerst "andere" Personen wählen, um dann, erschrocken, beim zweiten Wahlgang eine Personenkorrektur vorzunehmen. So und nicht anders darf man Bemerkungen werten, die seitens einiger Mitglieder der Piratenpartei zwischen beiden Wahlgängen abgesondert worden sind. Erinnert sei an einen Twitterbeitrag der in der Zwischenzeit leider gelöscht wurde und den BPT141 kurzerhand zum LPT-NRW umdeklarierte. Auch der "Aufschrei" einer Julia Schramm "Eine Pimmelliste unterstütze ich nicht", sollte man durchaus als Wahlbeeinflussung werten.

Wer an dieser Stelle immer noch glaubt, Piraten seien demokratisch bzw. ganz sicher nicht von der Antifa unterwandert, dem sind diese beiden Tweets warm ans Herz gelegt:
Welche Rolle eine Anke D. Berg an dieser Stelle spielt, lässt sich nicht genau sagen. Es lässt Spielraum für Vermutungen in beide Richtungen, ist sie ja auch nicht weit entfernt vom Landesverband Berlin. Es kann aber auch durchaus sein, dass Oliver beim tippen ihres Twitternamens der Arm abgefault sein könnte. ;-)
Die beiden "Dudes", die Höfinghoff hier meint sind in dem Fall Fotios Amanatides (Platz 2) und Brundo G. Kramm (Platz 4).

Und jetzt lasst euch das alles noch mal ganz langsam auf der Zunge zergehen. Denn, wie lautet Oliver Höfinghoffs Spruch, den er nicht nur einmal von sich gegeben hat? "Wenn diese Partei mir nicht folgt, mache ich sie kaputt".

Antifa ick hör dir trapsen, du bist zu weit gegangen!

Die Antifa rund um Herrn Höfinghoff nimmt so langsam Züge einer Sekte an, was wir für sehr bedenklich halten. Denn das hat System: Helm, Schramm, Höfinghoff, Unterstützer wie Telegehirn, Urbach, Liebs, in weiten Teilen Rydlewski oder Faserpiratin, beschäftigen die Piraten lieber mit ultralinken Gedanken oder Trollanträgen zu Feminismus oder dem Gendern von Texten.

Hier wird Ping-Pong gespielt zwischen der Berliner AGH Fraktion und der Teilen der Piraten-Fraktion in NRW. Denn anders ist das "Stillhalten" der Fraktion in NRW nicht mehr zu verstehen, hat ja insbesondere Rydlewski in einigen Bereichen Zuspruch zum Thema Antifa aus ihrer Fraktion zu erwarten. Denn nicht anders ist zu werten, dass Schwerd und Düngel sich nach dem Fahnengate pro Antifa ausgedrückt haben. Die Unterstützung reicht sogar bis in den Kreisverband Dortmund, aus dem die heutige Landtagsabgeordnete Rydlewski kommt. Bekenntnisse zur Antifa wurden dem Kreisverband schon im Jahr 2010 abgerungen, welche bis heute nachhallen und den meisten Neupiraten da gar nicht bewusst sein können!

Sie hofieren eine Person, die lieber einen Feministenstammtisch auf Kosten der Partei organisiert, anstatt selbst eine Spende für so ein kleines Event auf den Tisch zu legen. So zumindest ist aktuell auf der Mailingliste der Dortmunder Piraten zu lesen.

Das wirft eine weitere Frage auf: Wurden und werden aus Parteimitteln "Werbeveranstaltungen" für die Antifa organisiert? Da sich insbesondere die Feministinnen innerhalb der Piratenpartei auch sehr aktiv mit der Antifa solidarisieren, ist eine solche Vermutung durchaus zulässig.

Das kann man als weitere Unterwanderung betrachten, sind doch insbesondere Antifa und Feminismus als zwei der Hauptinteressengebiete einer Rydlewski zu betrachten. Insbesondere Kritik an ihr ist seitens der Dortmunder Piraten nicht erwünscht, was sich an zahlreichen Beiträgen innerhalb der Mailingliste erkennen lässt. Die Antifa hat hier Strukturen gebildet, die nicht nur militante Züge besitzen, sie machen deutlich, wie zerstörerisch diese Sekte ist. Antifa Berlin kann man in diesem Zusammenhang nur noch als antideutsch bezeichen und die Piraten müssen sich konsequent davon distanzieren. So schnell es geht, ansonsten ist diese Partei nicht mehr zu retten!

Leseempfehlungen zum Thema

http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Oibelos/Fluegelstreit

Ein hervorragender Text eines Jupis

http://carmelitobauer.de/?p=641

(*1) Zuerst werden die Personen aus einer Kandidatenliste gewählt, die in einem zweiten Wahlgang dann zu den Platzierungen auf der Kandidatenliste, hier das Europa-Parlament, führen soll. Diesen zweiten Wahlgang könnte man sich eigentlich sparen, da auch im ersten schon eine Aussage zur Platzierung möglich ist. Piraten scheuen sich an dieser Stelle offensichtlich, schon im ersten Wahlgang die richtige Person zu benennen, kann man anhand dieser Liste ja noch Manipulationen vornehmen. (siehe beispielsweise die Diskreditierung von Bruno G. Kramm)

Nachtrag:

[1] Julia Reda, Spitzenkandidatin aus Deutschland, nennt Beispiele für Kooperationen von Piraten mit anderen Parteien und Gruppierungen: Vom EU-Parlament bis hinunter auf kommunale Ebene gibt es Bündnisse mit Grünen und linken Parteien. Es sei Teil der piratigen Identität solche Bündnisse einzugehen.
https://www.piratenpartei.at/bgv-kandidaten-antraege-und-ticker/#liveblog-entry-800

Kommentare:

  1. "Und jetzt lasst euch das alles noch mal ganz langsam auf der Zunge zergehen. Denn, wie lautet Oliver Höfinghoffs Spruch, den er nicht nur einmal von sich gegeben hat? "Wenn diese Partei mir nicht folgt, mache ich sie kaputt"."
    beweise?

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    1. Ja, gibt es. Es gibt aber auch so etwas wie "Informantenschutz".

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  2. Nun ja, klassische Verschwörungstheorie.
    - Aufregerthema
    - keine Beweise
    - nicht Beweisbar
    - Nur Indizien
    Daher sollte man das mit Vorsicht betrachten.
    Auf der anderen Seite sehe ich das exakt genau so und würde davon jedes Wort unterschreiben.

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  3. selten so gut gelacht... Danke für die Aufheiterung!

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  4. MenschenHASSER - sind einfach keine Demokraten!
    Und Leute mit nem Napoleon- oder Stalin-Komplex..
    hassen einfach alle andersDenkenden.
    Die "Versammlungs"FÜHRung wird auch durch die Stimme/.. bestimmt - und die Zwillinge, klaro mit Niqui,..haben einen Ton drauf, der BASISpiraten zu ner Art Untermenschen macht.
    Daß da niemand nach 15 Minuten Bpt GOA Party macht, kapier ich nich. :-(
    Wer sich Sch.. behandeln läßt, wird auch Sch.. "behandelt".
    Wie Antifa(schistisch) ist "SonderBehandlung" für BasisPiraten?
    Antwort: In Berlin würden die Leute "erkannt", der Rest der BundesRepublik ist zuuu naiv... und "langsam", um nen Bpt noch demokratisch zu retten/ gestalten.
    Das Schaubild ist eindrücklich - aber auch total falsch, denn letztlich hat NUR BERLINER KLAPPE das Sagen.
    Und ebenso wie #BER oder auch die völlig assi überdimensionierte LoveParade nach(!) Berlin klappt in der "HauptStadt" gar nix.
    Außer - Leute klappen zusammen.. oder kloppen zusammen :(
    Deine LiebePiratin, die Dir ansonsten VOLL ZUSTIMMT. #leider

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  5. http://la-flora-negra.de/

    Das sind Rya und https://copperanarchist.com/

    Und https://copperanarchist.com/ findet man auch da

    https://twitter.com/syndikalista/following

    einfach auf die follower sehen

    und dann hier auf retweets und favs sehen

    https://twitter.com/Riotbuddha/status/437518689844604928

    sowas nennt man informelles netzwerk

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  6. Na wenn schon, denn schon:

    Wer profitiert?
    Die Linken?
    Neeeeein, die werden doch gleich mit diskreditiert. Die sind doch eine GEFAHR.

    Mehr Schutz ist erforderlich, die Bedrohungen nehmen schliesslich zu.

    Die unwissenden Schafe sehen die Bedrohung aus dem bösen Netz und wählen wen? Die ganzen Urheber sind wer?

    Nicht so eindimensional bitte.

    Klick mich für Jahre des Soldat seins, überwinde Mauern im Denken...

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  7. Vielen Dank! Ich werde die Piraten bei der Europawahl erstmal nicht wählen, und auch meinen Freundeskreis darüber informieren. Leute wie Anne Helm auf einer Liste geht gar nicht.
    Ich hoffe dass ihr auch von den radikalen Kräften trennen könnt. Dann würde ich euch gerne wiederwählen. Viel Glück dabei!

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  8. Einer der ältesten Tricks in der Politik ist potenzielle Opositionelle durch eine regierungsnahe Organisation zu unterwandern und die Organisation der ersten Wahl ist die Antifa.
    <<<>>>>> .Nicht nur meint er das, selbst die Antifa ist im Auftrag der Regierung dabei, und es ist ihnen völlig egal ob sie die mainstream Ideale einführen oder die Partei kaputt machen, in beiden Fällen ist ihre Mission erfolgreich. Findet es keiner komisch das ob es die Occupy Bewegung, Stuttgard21 oder welche Bewegung es auch sein mag, sobald eine Organisation groß genug ist das sie ernst zu nehmen ist, wird die Antifa raus gefahren, zur Zeit haben weibliche Mitglieder der AfD, freundliche Briefe empfangen, die für mehr Zusammenarbeit der Frauen in der AfD pledieren, nur so aus Intresse, alles aalglatt ausgedrückt, offensichtlich sitzen Profis dahinter, die internen Probleme der AfD sind wahrscheinlich auch nicht alle hausgemacht.

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  9. Dieser Kommentar beschäftigt sich nur mit dem Wahlsystem, das angeblich undemokratisch ist.

    Diese Behauptung ist falsch. Es ist nur einfach nicht geeignet, um eine Kandidatenliste in einer Partei aufzustellen, in der es Flügel gibt. Genau dieses System wurde erfolgreich bei der Aufstellung von Landtagswahllisten eingesetzt, allerdings hatten diese Landesverbände zu dem Zeitpunkt noch keine allzu stark fortgeschrittene Flügelbildung.

    Der erste Wahlgang ist nur deshalb so (empfunden) repräsentativ ausgegangen, da es für den einzelnen Wähler kaum Sinn machte, taktisch zu wählen, da ja nicht die Reihenfolge festgestellt wurde, sondern lediglich dass jemand überhaupt dabei ist. D.h. es wurden "ehrlich" all die Leute in die Liste gewählt, mit denen man leben konnte. Alle zuvor bereits erfolgten Versuche, allein mit Approval Voting eine Liste zusammenzustellen, waren ebenso schmerzhaft wie langwierig (siehe z.B. Kandidatenaufstellung Landtagswahl NDS).

    Beim zweiten Wahlgang wurde ein Bewertungswahlsystem (Rang-/Scorevoting) angewendet, was wie Approval eigentlich ein Einzelgewinnerwahlsystem ist. Das ist extrem wichtig, beide System sind keine Mehr-Gewinner-Wahlverfahren, sie können nur unter Einschränkungen und in Kombination für eine nicht allzu hohe Anzahl von Kandidaten dafür verwendet werden. Range Voting bildet den individuellen Wählerwillen recht gut ab, ist aber wie Approvalvoting taktikanfällig und kann nicht funktionieren, sobald eine entschlossene Minderheit über das sog. Bullet Voting ihre Kandidaten in die Spitze der Liste bekommen will. Hinzu kommt - dies ist von Autor korrekt beobachtet - dass nachdem eine recht aussagekräftige erste Reihenfolge beim Approval erzeugt wurde, natürlich die laute Minderheit versuchte, gegen die potentiellen Konkurrenten der eigenen Favoriten zu agitieren.

    Der Vorteil dieses Wahlsystems ist allerdings, dass man durch die Auswertung des Wahlverhaltens ziemlich deutlich sagen kann, ob sich bereits mindestens ein Flügel in einer Partei ausgebildet hat. Ja, hat es, aber das ist jedem spätestens Mitte Februar sowieso klar geworden. Man sollte ab nun dringend davon abraten, dieses System noch einmal bei den Piraten anzuwenden, höchstens vielleicht in einem Landesverband, bei dem die Flügelbildung noch nicht so stark ausgeprägt ist.

    Der zweite Wahlgang hätte mit einem Wahlverfahren durchgeführt werden müssen, das die Mehrheitsverhältnisse proportional abbildet (Proportional Representation), und dadurch zu einem ehrlich(er)en Abbild des Wählerwillens führt. Ein solches Wahlverfahren ist z.B. das Reweighted Range Voting, das ja auch als eines von vier möglichen Wahlverfahren zur Auswahl stand. Wie alle tauglichen Proportional Representation Verfahren muss hierfür allerdings ein Computer für eine zügige Auswertung verwendet werden (nicht für das Wählen selbst!), was natürlich den inneren Aluhut-Paranoiker eines jede Piraten weckt.

    Da der Autor ja einen leichten Hang zur Verschwörungstheorie und -praxis hat, kann er sich ja mal überlegen, warum gerade das System, das den Wählerwillen relativ sauber hätte abbilden können, auf eine Art und Weise (nicht) erklärt wurde, so dass (niemand es verstehen konnte.

    Vorgeschlagene Wahlsysteme:
    http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2014.1/WahlordungAV#.C2.A72.2_-_Proportionale_Bewertungswahl_.28reweighted_range_voting.29

    Reweighted Range Voting:
    http://www.rangevoting.org/RRV.html
    http://www.rangevoting.org/RRVr.html

    Die anderen Wahlsysteme und deren Probleme kann man sich gut durch die Wiki-Artikel erklären lassen, bzw. sind leicht zu googlen.

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    1. Danke für diese Erläuterungen.

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    2. Als Autor der Wahlverfahren 1 (eigentlich Notlösung, aber das letztendlich verwendete) und 2 (RRV, mein Favorit) bin ich darüber amüsiert, einer Verschwörung zugerechnet zu werden.

      Die Verwendung von Verfahren 2 RRV scheiterte mE insbes. an Drahflow FUD-Kommentar am Mikro, er würde dem Code zur Auswertung nicht trauen, da er diesen nicht Wochen davor reviewen konnte, obwohl lediglich ein jahrealter RRV-Code um Funktionen zum Einlesen der Stimmzettel erweitert wurde... Das Reviewen konnte er allerdings bei Michael Ebners code zur Stimmenerfassung auch nicht.
      siehe
      http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Entropy/Bewertungswahl/EUAV
      http://wiki.piratenpartei.de/Diskussion:Bundesparteitag_2014.1/WahlordnungAV

      In meiner Auswertung der Rohdaten des 2. Wahlgangs (sortiert, am Anfang die wenigen Bullet-voter) http://pastebin.com/Dj2tAxin konnte ich jedoch mit Verhältnis-Wahlverfahren 2 (RRV) ein nur minimal verändertes Ergebnis (Platz 8/9 und 10/11 jeweils vertauscht) feststellen, allerdings vorausgesetzt wie Wähler hätten nicht anders taktisch gewählt.
      Ein signifikantes abgesprochenes Taktisches Wählen ist in den Stimmen nicht zu sehen.
      Es würde überwiegenddie gesamte Bandpreite an Punktwerten genutzt.

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  10. Gibt es dafür eine belastbare Quelle?

    "Wenn diese Partei mir nicht folgt, mache ich sie kaputt"

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  11. Ich denke ebenfalls, dass die Leute, die sich das Wahlsystem ausgedacht hatten, nicht Bestandteil der "Verschwörung" sind. Aber die beschriebenen Effekte sind eingetreten (auch man dieser Interpretation hier nicht zustimmen muss) und es war schon gar nicht dass erste Mal dass sich aus dem verwendeten Wahlsystem Probleme ergaben, mit denen vorher keiner gerechnet hat. Man muss sich nu an den ABlauf der AV in Münster 2012 erinnern mit den siebentausend Wahlgängen bis mitten in die Nacht und das würdelose Anbiedern der ganzen Kandidaten und die Kuhhandel und Strippenzieherei teils auf offener Bühne, teils hintenrum.

    Und wenn man ein Wahlverfahren mal insgesamt als Auswahlwerkzeug für geeignete Kandidaten für den späteren "Job" als Abgeordnete, Stadträte etc. betrachtet, haben die von den Piraten bislang verwendeten "Tools" erst recht nicht so wahnsinnig toll funktioniert. Ich rede jetzt noch nicht mal so sehr über die offensichtlichen fails der Abgeordneten, die letzten endes ja auch in die Schlagzeilen geraten sind. Noch schlimmer ist dieses Abtauchen. Viele Leute sitzen da jetzt z.B. im Landtag in Düsseldorf und laut Insider Informationen hat diese Fraktion das Problem, dass gut die Hälfte der Leute, die da sitzen, dauernd völlig meinungslos sind. Zehn bis zwölf interessieren sich nicht für die durch die Fails verursachten politischen Schäden und was bei der ÖA alles falsch läuft. Wer mal öfter diese Live Frasi kuckt, sieht das ja schon im Stream. Apathie. Und die AV in Meinerzhagen, na ja. Unter den Top Ten waren drei, die um Grunde nie was machen , was ihrem Image gerecht wird, und die Spitzenkandidatin ist zwar seit damals etwas gereift, aber wird in diesem Leben garantiert keine "Rampensau" mehr. Und dafür haben die dann einen Udo Vetter verhindert! Guckt mal, wer das war, der den verhindert hat! Mit einem NRW Spitzenkandidaten Udo Vetter hätte sich Berlin aber mal schön brav hintenan stellen müssen, der hätte sich nicht so einfach nach hinten drängeln lassen wie die Kalkofski. Vielleicht hätten die Berliner damals dann schon die Spaltung/Kernschmelze ausgelöst.

    Und man kucke sich die restlichen Bundesländer an, da kommen halt ganz oft ebenfalls diejenigen nach oben, die es am besten verstehen, zu schwampfen und innerparteilich nicht anzuecken, von Kramm bis Otto.
    Also irgendwo ist da der Wurm drin und dass ideologisch hartgesottene Kaliber wie die Höfinghoferia diese Schwächen ausnutzen, vor allem wo dieses Jahr mal ordentlich Geld über die Parteienfinanzierung reinkommt, muss einen nicht weiter verwundern.

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  12. ...wenn euch dabei selbst nichts auffällt, weiß ich auch nicht mehr (Dramatisierung, Ost-West-Sichtweisen auf Antifa)...

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  13. Conquest's 2. Gesetz; jede Organisation, die nicht explizit rechts ist, rueckt im Lauf der Zeit immer weiter nach links. Habe lange auf die finale Saeuberung bei der Partei der seefahrenden Moerder gewartet. Jetzt ist es soweit; die Antifanten/Antideutschen werfen die Nerds zu den Haien und fahren weiter als hart linkes Uboot, aussen mit "Transparenz" und "Kein Urheberrecht" in orange angemalt.

    Wie die Watermelon-Gruenen, aussen Umweltschutz, innen Maoismus (wie Barroso).

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  14. pff, lächerlicher schwachsinn. sie implizieren das personen die der anti-fa nahestehen autmatisch bös sind! warum??

    naja, warum frage ich überhaupt nach.. hatt eh keinen sinn sich mit so einer beschränkten und propagandistischen person zu unterhalten

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  15. Oliver Höfinghoff hat gestern im Mumble vor ein paar hundert Zuhörern dementiert, jemals von sich gegeben zu haben "Wenn diese Partei mir nicht folgt, mache ich sie kaputt."

    Ich möchte anregen, diese Zuschreibung mindestens so lange zurückzunehmen, bis der Schreiber dieses Blogs dafür eindeutige Belege beibringen kann, wenn er nicht die Reste seiner ohnedies angekratzten Glaubwürdigkeit riskieren möchte.

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    1. Wir werden diese Aussage so im Raum stehen lassen, da uns diese Aussage von verschiedenen Seiten bestätigt worden ist.

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  16. Tja, so hat eben jeder seinen Teil dazu beigetragen, das ganze Proekt kaputtzumachen. Ich bin heute ganz froh, dass ich da nie meinem nörgelnden Gewissen gefolgt bin ("nicht vom Spielfeldrand schlau daherreden, sondern sich gefälligst mit beteiligen!"). Der Spielfeldrand war hier doch genau der richtige Ort. Im Nachhinein (machen wir uns nichts vor, die Piraten sind Geschichte) finde ich es aber eher erstaunlich, dass sich für einen kurzen Moment diese ganzen so verschiedenen Leute scheinbar auf was einigen konnten, und dafür dann noch diesen Wählerzspruch hatten. Es liegt eben doch viel im Argen, und sowas wie die Piraten wäre schon nötig gewesen. Wie so oft scheiterte es an den Egos und Eitelkeiten, und mangelnder Empathie und dem Sinn für andere Perspektiven. Und mit dem Erfolg wurde all dies natürlich noch schlimmer. Dennoch bereue ich nicht, euch damals gewählt zu haben, denn zu diesem Zeitpunkt war alles offen und es hätte auch anders, besser, kommen können. Den Versuch war es wert.

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