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Sonntag, 29. Juni 2014

Was für ein Tag! - aBPT in Halle an der Saale

Große Erwartungen wurden an den außerordentlichen Bundesparteitag der Piraten geknüpft. Groß fiel der Tag dann in der Tat auch aus.

Es gibt einen neuen Vorstand, so viel ist erst einmal sicher. Sicher ist auch, die Berliner und ihre gesamte Peergroup haben auf der ganzen Linie verloren. Und das ist am Ende der wesentlichste Punkt überhaupt.

Es ist tatsächlich gut zu wissen, anders gesagt, es ist ein wundervolles Gefühl, dass wir mit dem Piratensumpf fast alles richtig gemacht haben! Wir wollen uns nicht mit Eigenlob schmücken, aber insbesondere der Text zum Aufdecken der Peergroup hat die Piraten geweckt [1]. Und wir haben am Ende sogar Recht behalten, auch wenn man uns Verschwörungstheorien nachsagen wollte.

Die besten Tweets des vergangenen Tages in einer Kurzzusammenfassung, um auch wirklich jedem zu zeigen, wie viel Glück wir auf diesem aBPT hatten. Die Peergroup schäumt vor Wut. Und die Peergroup wird kein Mittel auslassen, den Piraten weiterhin zu schaden. Erinnert ihr euch noch: "Ich möchte diese Partei zerstören"? Höfinghoff war heute sehr still, schien er offenbar zu ahnen, was auf ihn zukommt. Text(e) zur Einstimmung:
Auch Wolfgang Dudda, der ja immerhin behauptete, eigentlich mit allen arbeiten zu können, bewies einige Zeit nach der Wahl, aus welchem Holz er geschnitzt ist:
Zusammenarbeit? Aber niemals! Auch aus dem Landtag NRW kamen besonders super klasse Informationen. Wir fangen mal beim Vizepräsidenten des Landtags an:
Oder eine weitere, altbekannte Darstellerin aus dem Landtag NRW:
Oder das da. Wir sind zu Tränen gerührt. Wirklich! Wirklich? Herrlich!
Eine weitere "Koryphäe" aus dem Landtag NRW wird erstmals damit konfrontiert, wie das so mit den Filterblasen funktioniert:
Oder schaut mal da. Weder Kliehm noch Lauer waren je gewillt, ihre Arbeit zu tun. Sie wollen immer noch zerstören!
Noch mal - ZERSTÖREN - will die Peergroup, nicht und niemals verbinden!
Mal ganz abgesehen davon, Lauer hat eine Rede gehalten, wir hätten auch spätestens beim Vergleich Piraten - AFD das Mikro gesperrt. Dass er am Ende überhaupt noch reden durfte, ist wirklich großzügig gewesen. Dass er für seinen versuchten Betrug betraft wurde, ist dann nur noch eine Randnotiz wert. Denn siehe die zuvor veröffentlichten Tweets.

Da hilft auch nicht, dass Lauer vielleicht ein guter Redner ist. Auch einige von uns mochten ihn. Bis heute sogar. Nur mit dieser Vorstellung zum PolGef hat er sich endgültig diskreditiert und sein wahres Gesicht gezeigt. Er ist ein unbelehrbarer Selbstdarsteller und gehört ganz tief in die Peergroup mit hinein! Und ihn mögen? Nun, es gilt nicht Beliebtheitswettbewerbe zu gewinnen, Herr Abgeordneter!
Während in Halle die Basis um die eigene Partei ringt, beschäftigt sich eine Landtagsabgeordnete mit was? Ach ja, dem DKP-Pressefest in Dortmund.
Dass Zerstören in der Tat geplant war, sollte auch dieser Tweet von Fabio Reinhardt deutlich machen:
Wo man hinsieht, wollte die vollständige Unterstützergruppe der Peergroup nicht einmal im Ansatz Versöhnung. Sie wollte Rache und Zerstörung. Wer das bis hierher noch nicht sehen will, dem legen wir nahe, an der nächsten Tür die Piraten zu verlassen. Wirklich!

Eine sehr schöne Konversation ergab sich auch mit Daniel Schwerd. Also, wer erkennt hier nicht, dass es nur ums Geld geht? Nur um Geld, nichts anderes! Politik? Nebensache!
Anke Domscheit-Berg, sonst auch nie um ein Wort verlegen, wollte es mal eben selbst mit dem Orgastreik probieren:
Aha? Der favorisierte Kandidat wurde nicht Vorsitzender? Also so Wahlen und Demokratie? Damit scheint es bei den Verstehern der Peergroup wirklich nicht sehr weit her zu sein.

Wie zu erwarten, gab es auch schon prominente Abgänge. Insbesondere das AGH in Berlin tritt hier sehr vorbildlich auf.
Danke Simon!

Und solche Leute machen den Piraten-Stream.
Also, danke Seb, bis hierher - bitte nicht weiter. Wobei du ja eigentlich den aBPT gar nicht streamen wolltest. Guckst du da:
Also, dass er "diese Farce" übertragen hat... warum nur dieser Stress?
Ach, egal, lassen wir ihn. Der Stream ist qualitativ so schlecht, dass es an der Zeit ist, dass er sich einen neuen Job sucht.

Oder so etwas, mal wieder Lauer.
Trollen bis es nicht mehr geht.

Wir könnten noch wirklich hunderte Aussagen heraussuchen. Diese hier waren die für uns erst mal besten. Viel Spaß beim Suchen! An piratensumpf@googlemail.com könnt ihr uns alles senden, was ihr wollt.

Danke und viel Glück weiterhin auf dem aBPT! Piraten werden das Ding schon schaukeln. Die echten Piraten.

[1] http://piratensumpf.blogspot.de/2014/02/planspiele-die-ins-chaos-fuhren-sollten.html

Weil es so viel Spaß macht noch einige Highlights:

Freitag, 21. März 2014

Der Sumpf in der Rechtsabteilung

Wir wurden vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorstandswahlen zum Bundesparteitag der Piratenpartei in Bremen eigentlich ungültig sein müssten. Daher haben wir uns auf die Suche gemacht und sind tatsächlich fündig geworden.

Fakt ist und lässt sich beweisen, es gab Fehler im Wahlprozedere am Sonntag Nachmittag, die eine Anfechtung der Wahl durchaus zugelassen hätte!

Bei der Recherche zu diesem Thema sind uns weitere Ungereimtheiten aufgefallen, die direkt mit dem Bundesschiedsgericht, mit dem Justiziariat der Piratenpartei und mit dem eingesetzten Bundesvorstand im Zusammenhang stehen, wodurch weitere Fragen in den Raum geworfen werden. Wobei sich eine Frage immer weiter herauskristallisiert, "Ist diese Piratenpartei überhaupt noch zu retten?".

Immer der Reihe nach, denn es gibt einige Stationen der handelnden Protagonisten, die erzählt werden müssen, um das ganze Bild erkennen zu können.

Die Hauptrollen: 
  • Florian Bokor 
  • Jochen Bokor 
  • Lara Lämke 
  • Markus Gerstel 

Special Guest: 
  • Gefion Thürmer 

In Nebenrollen treten auf: 
  • Daniela Berger 
  • Bernhard Kern 

Auffällig geworden ist zuerst Lämke mit einem Leak zu einer erfolgreichen Anfechtung der Aufstellungsversammlung der Thüringer Piraten im Herbst 2012, zu der sie damals auch kandidierte. Lämke postete die vollständige Klageschrift 3 Wochen vor der eigentlichen Entscheidung im Bundesschiedsgericht. (Leider ist das pastebin nicht mehr vorhanden)
Lämke war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch gar kein Mitglied des Bundesschiedsgerichts, wohl aber mit dem Zwillingsbruder von Joachim Bokor, Florian Bokor verbandelt. Markus Gerstel war zu diesem Zeitpunkt Vorsitzender dieses Gremiums. Anhand dieses Beispiels zeigt sich recht deutlich wie wichtig das Wissen über Netzwerke ist und welchen Einfluss diese, wenn man die Verbindungen missbraucht, besitzen können!

Wie dieser Leak denn nun zustande gekommen sein kann, das wird sich sicher jeder selber denken können. Man beachte: Es handelt sich um vertrauliche Daten! Eine Weitergabe derart sensibler Daten ist grundsätzlich unentschuldbar! Mittlerweile ist Lämke selbst im BSG als Ersatzrichterin tätig.

Funfact: Auch eine Daniela Berger, zweite der Kammer 1 im BSG, ist nicht so unbefangen, wie es den Anschein hat. Auch sie ist dem Kreis der hoffschen Antifa-Sekte zuzurechnen!

Damit stellt sich die Frage, wie Lämke und Berger unbefangen über Anträge zu den außerordentlichen Bundesparteitagen entscheiden können? Neutralität scheint da nicht vorhanden zu sein, auch wenn sich Gerstel, so als Lebensgefährte von Thürmer, für befangen erklärt hat und nicht an diesen Entscheidungen teilnehmen dürfte.

Seit 2010/11 ist mit dem BSG der Piratenpartei gewissermaßen "Bäumchen wechsel dich" gespielt worden.
  • 2010/11 - Urbach, Bokor 
  • 2011/12 - Bokor, Gerstel 
  • 2012/13 - Gerstel, Bokor 
  • 2013/14 - Gerstel, Lämke

Mit Lämke ist also weiterhin "ein Bokor" im BSG, wenn auch über Umwege so als "Sockenpuppe" und Informantin. Bokor selbst ist jetzt Justitiar des Bundesvorstands der Piratenpartei und hat Kern, welcher Anfang 2014 aus der Piratenpartei ausgetreten ist, abgelöst.

Die Bokors haben seit längerem immer wieder die Versammlungsleitung als auch Wahlleitung zu Bundesparteitagen durchgeführt. Mit involviert ist Bernhard Kern, der ebenfalls der hoffschen Antifa-Sekte zuzurechnen ist. In Bremen war Gerstel der Jurist vom Dienst, F. Bokor Versammlungsleiter, J. Bokor der Wahlleiter.

Wir betrachten jetzt genau die Situation mit der Diskussion um die optionalen Vorstandsämter. (Sonntag, ab 16:32 Uhr) Ja, es war bisweilen sehr konfus. Die Halle war laut, die Akustik eine Katastrophe und man stand unter Zeitdruck. Zusätzlich war zu diesem Zeitpunkt das Netzwerk ausgefallen, so dass Anzeigen nicht korrekt funktionierten. Insbesondere in Bremen sind viele kleine Fehler gemacht worden, weil die Versammlungsleitung einfach keine Rücksicht auf die schlechte Akustik in der Halle nahm. Wir betrachten das übrigens als Kritik für die kommenden Versammlungsleitungen, um zukünftig auch auf solche Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen!

Hinweis: Alle Einträge die so beginnen - So 1. Dez 16:35:34 CET 2013 - sind Original-Zitate aus dem Real-Time-Protokoll [1]

Die Versammlungsleitung begann um 16:35 ein Meinungsbild abzufragen - noch während der Wahl der Kassenprüfer - welche optionalen Vorstandsämter gewünscht sind.

* So 1. Dez 16:35:34 CET 2013 wer würde einen sstellv. pol gf wählen wollen. gemischt leicht positiv.
* So 1. Dez 16:35:50 CET 2013 wer würde einen stellv. schatzmeister wählen wollen? das ist sehr gemischt.
* So 1. Dez 16:36:04 CET 2013 wer würde neine zweiten stellv. gensek wählen. das geht überwiegend positiv aus.

* So 1. Dez 16:42:16 CET 2013 Versammlungsleitung: ich sehe keine weiteren redebeiträge bei contra, darum jetzt das karten zeichen ob wir einen weiteren stellv. pol gf. wählen.
* So 1. Dez 16:42:56 CET 2013 *rufe auszuzählen*

* So 1. Dez 16:45:11 CET 2013 Versammlungsleitung: wir stellen fest, wir können das nicht entscheiden, wir müssen die entscheidung zurückstellen bis wir in der lage sind das auszuzählen.

Die Versammlungsleitung stellte hier ausdrücklich fest, dass diese Entscheidung später durchgeführt wird. Es standen zu diesem Zeitpunkt keine Wahlhelfer zum Auszählen der Stimmen zur Verfügung, da alle mit der Auszählung der Stimmen zur Kassenprüferwahl beschäftigt waren.

Ab 17:15 wird es dann völlig konfus. Die Versammlungsleitung ruft die Kandidaten für den Stellvertreter des Generalsekretärs auf die Bühne, damit diese sich vorstellen können. Und ab spätestens hier nimmt das ganze Prozedere groteske Formen an. Zwischen den Fragen: "ob man diese Wahlen, angesichts der späten Stunde, nicht auf den Parteitag nach Bochum verlegen kann", werden weitere Fragen gestellt "ob nicht der Stellvertreter für den Politischen Geschäftsführer wichtiger wäre als der GenSek". Sehr gut im Protokoll zu erkennen, die Versammlungsleitung hat sich für den Stellv. PolGef nicht interessiert. Zuerst wurde die Abstimmung zum Stellv. PolGef nach hinten verschoben und jetzt, um 17.19, fragt man gar nicht mehr danach sondern geht sofort zum Stellv. GenSek über. Der nachfolgende Protokollauszug belegt das sehr deutlich.

* So 1. Dez 17:18:45 CET 2013 frage: könne wir abstimmen, welches amt wichtiger ist, 2. stellv polgf oder gensek? dann können wir das amt wählen, das uns wichtiger schein.
* So 1. Dez 17:19:19 CET 2013 Versammlungsleitung: wiederholt vorschlag und bittet um ruhe.
* So 1. Dez 17:19:32 CET 2013 Versammlungsleitung: wir entscheiden uns, welches amt ihr wählen wollt. kann die Versammlungsleitung machen. würde das gern. wenn es ein eindeutiges ergebnis gibt, stelle ich den antrag. das tu ich jetzt.
* So 1. Dez 17:20:15 CET 2013 Versammlungsleitung: wenn ihr dafür seid, dass jetzt der 2. stellv gensek gewählt wird, bitte gelb heben, für polgf rot.
* So 1. Dez 17:20:46 CET 2013 ok. sehen deutlichen gelb, werden also gensek wählen.

Bitte beachten! Man kündigt eine Auswahl an, welche Ämter der Versammlung wichtiger sind. Und hier wird es spannend, die gestellte Frage ist in dieser Form, unserer Meinung nach, manipulativ! Denn so müssen es auch einige im Saal gesehen haben, wurden ja Zweifel laut nach denen die Frage nach dem Stellv. PolGef gar nicht gestellt worden sei. Denen ist der zweite Teil mit der Frage, nach dem Stellv. PolGef, gar nicht aufgefallen. Außerdem, die Kandidaten für den Stellv. GenSek standen ja schon auf der Bühne!

Zitat: "Wenn ihr dafür seid das jetzt der Stellv. GenSek gewählt wird, bitte gelb heben. Für den Stellv. PolGef rot".

Im Lärm und der schlechten Akustik dieser Halle, ist der zweite Teil der Frage völlig untergegangen. Die Versammlung wurde regelrecht genötigt, die gelbe Karte zu heben. Auf jeden Fall ist das absolut schlechter Stil.

* So 1. Dez 17:24:17 CET 2013 frage: haben vorhin bei polgf nicht ausgezählt, da könnte ein kadidat anfechten!
* So 1. Dez 17:24:42 CET 2013 ich bitte juristen vom dienst herrn gerstel her. kläre das, solange weitere frage

Während der ganzen Zeit war zu bemerken, dass die Versammlungsleitung plötzlich immer nervöser agierte. Wir standen teils selbst in der Nähe der Bühne und haben die ganze Aufregung live erlebt. F. Bokor machte seinerseits weiter Druck auf die Teilnehmer der Versammlung, der Stress, dem die Versammlung damit ausgesetzt war, wurde erheblich gesteigert.

* So 1. Dez 17:28:11 CET 2013 Phlo: lieber bpt. situation ist doof, ich weiß ich mach sie auch nicht. haben das aber so beschlossen. lasst uns wahlgang noch machen, der beschluss für den anderern wahlgang ist noch nicht gefasst. der fällt mit allem anderen hinten runter

Allein die Aussage: "fällt mit allem hinten runter", ist in unseren Augen ein absichtliches "vergessen". Dabei war ja laut Versammlungsleitung die erste Frage um 16:35.Uhr, ob ein Stellv. PolGef gewünscht sei, schon "leicht positiv". Die Versammlungsleitung hat sich unserer Meinung nach eindeutig über den Willen der Versammlung hinweg gesetzt.

Einige Teilnehmer bemerkten dieses handeln und wollten jetzt die Versammlungsleitung ersetzen, sahen sie ja, das diese entweder überfordert ist oder etwas tut, um jemanden ganz bestimmten noch wählen zu lassen bzw. jemanden zu verhindern? Ali Utlu hatte sich als Stellv. PolGef beworben. Und Gefion bewirbt sich um die Stelle als Stellv. GenSek. Und jetzt schauen wir zurück, wer zu diesem Zeitpunkt der Jurist vom Dienst war und wer in welcher Peergroup steckt?

Markus Gerstel, der Lebensgefährte von Gefion! Und jetzt passiert folgendes:

* So 1. Dez 17:29:24 CET 2013 Versammlungsleitung: so atwort vom jurist vom dienst, darauf verlass ich mich blind: müssen definitiv gensek wählen, zurückgestellte abstimmung wäre anfechtungsgrund, aber er sieht keine gefährdung für bpt

Man lässt sich sogar ein weiteres Mal bestätigen, dass man jetzt zur Wahl des Stellv. GenSek schreiten will! Und da die Worte "müssen" und "definitiv" fallen, manipuliert man damit die gesamte Versammlung erneut. Auch das Wort "Anfechtungsgrund" ist den Piraten wohl bekannt und man möchte unbedingt vermeiden, deswegen eine Wiederholung der Wahlen zu riskieren. Geschickt schiebt man noch hinterher, dass eigentlich keine Gefährdung für den BPT vorliege.

Betrachtet man sich die Zeiträume, in der das ganze passierte, bleiben Fragen offen. 17:24 wird der Jurist vom Dienst (Gerstel) befragt, ob das Meinungsbild zum Stelv. PolGef noch ausgezählt werden muss 17:29 kommt die Antwort von Gerstel, auf die man sich blind verlässt, definitiv Stellv. GenSek zu wählen.

5 Minuten werden benötigt um in dieser Zeit was zu tun? Das Protokoll zu studieren? Oder benötigt man diese Zeit um die Unruhe und den Druck auf die Versammlung weiter zu erhöhen, damit diese gar nicht mitbekommt, dass sie soeben beschissen werden soll?

* So 1. Dez 17:31:16 CET 2013 go auf meinungsbild: wer möchte einfach wie beschlossen weiterverfahren mit 2. stellv. gensek. gelb dafür, rot dagegen. ist sehr positiv

Die Wahlen sind damit gelaufen, der Bundesparteitag ebenfalls.

Noch Fragen?

Wir schon! Denn wer ist heute Justiziar des Bundesvorstandes? Joachim Bokor! Wer war es vorher? Bernhard Kern! Wer dürfte den Not-Vorstand der Piraten beraten haben? Na sicher doch der eigene Justiziar, oder?

Und wer sitzt seit kurzem im Schiedsgericht der Jupis? Lara Lemke seit dem 15.03.2014.

Aus aktuellem Anlass, schaut bitte nach Brüssel, wo im Moment die Gründung der Piratenpartei Europa durchgeführt wird. Welche Gesichter fallen da auf? Ein kleiner Auszug: Bokor, Lemke, Greiner, Reinhard usw. Wer war groß auf N24 zu sehen, als Bernd Schlömer zum Fall der 3% Hürde zu den Europa-Wahlen ein Interview gemacht hat? Bokor, Lemke!

- Jetzt - haben wir (vorerst) keine Fragen mehr!

Fazit:
Wer so fahrlässig handelt, dem darf in Zukunft keine Versammlungsleitung mehr anvertraut werden. Es war ja nicht das erste mal, dass die Versammlungsleitung unter den Bokors solch einen gravierenden Fehler gemacht hat. Wir erinnern hier an den Programmparteitag 2012 in Bochum, als über den Inklusionsantrag 3 Mal abgestimmt wurde, bis dieser nicht mehr als angenommen galt! Und das nur, weil Teile der Antifa-Sekte mit dem Wort "national" nicht umzugehen wussten. Denn es hätte durchaus die Möglichkeit gegeben, dieses Wort auf dem nächsten Parteitag zu verändern. Oder wir erinnern an die Manipulation zur Abstimmung über den Europa-Antrag zum BPT141, wo explizit auf die beiden zuvor diskutierten Programmteile seitens der Versammlungsleitung hingewiesen worden ist. Eine Gleichbehandlung der Anträge ist das unserer Meinung nach nicht!

Zu bedenken geben wir eines: Fehler sind menschlich. Ob aber hier noch Fehler gemacht worden sind oder ob Berechnung und Manipulation die treibende Kraft war, lässt sich abschließend nicht beantworten. Das könnten nur die Protagonisten selbst. Und diese werden sich ganz sicher nicht in die Karten blicken lassen.

[1] https://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2013.2/Protokoll#Ergebnisse_der_Wahl_zum_pol._Gef.

Montag, 17. März 2014

Machterhalt - koste es was es wolle!

Durch den Rücktritt am Wochenende von Stephanie Schmiedke (Generalsekretärin), Stefan Bartels (Schatzmeister) und Björn Semrau (Politischer Geschäftsführer) im Bundesvorstand der Piratenpartei ist jetzt ein Machtvakuum entstanden, welches sich hoffentlich nicht zu einem Bumerang für die Piratenpartei entwickeln wird.

Seltsam ist in diesem Zusammenhang, dass der Antrag auf kommissarische Übernahme nur eine Minute nach der Veröffentlichung des Rücktritts formuliert und 3 Minuten später angenommen wurde.[1] Es macht schon Spaß, zu sehen, wie schnell man dann doch reagieren kann, wenn es um den Erhalt der eigenen Macht geht. Und der Bundesvorstand hat in den vergangenen Wochen ja nun wirklich nicht durch Schnelligkeit geglänzt.

Wie vermutet, hat sich der verbliebene Bundesvorstand selbst als kommissarische Bundesvorstandsvertretung eingesetzt, um bis zum nächsten Bundesparteitag die Piratenpartei weiter verwalten zu können. In ihrer Erklärung ist jedoch keine Rede von einem außerordentlichen Bundesparteitag, so wie die Satzung es vorsieht. Vielmehr ist die Rede von Personen, die den kommissarisch agierenden Bundesvorstand unterstützen sollen. Wer diese Personen sein werden, wird nicht erwähnt, lässt sich allerdings an 5 Fingern abzählen; betont Thorsten Wirth doch ständig seine "Peergroup", die ihm in jeder Lebenslage hilfreich zur Seite steht.

Besonders schwierig für die Piratenpartei ist tatsächlich, dass keiner mehr, aus dem zu den gemäßigten Piraten zählende Kern, im aktuellen Vorstand ist und jetzt Tür und Tor der Antifa-Sekte geöffnet wurden. Dieses Machtvakuum halten wir für sehr gefährlich, da dieser im Amt verbliebene "Rest-Bundesvorstand" nur noch über den kommenden außerordentlichen Bundesparteitag entscheiden darf. Und zu einer dieser Entscheidungen zählt auch der Ort dieser Veranstaltung! Zum jetzigen Zeitpunkt rechnen wir damit, dass die, durch sich selbst eingesetzte, Bundevorstandsvertretung ihre Geschäfte nicht an den Landesverbandsvorstand NRW abgeben will, so wie das Vorgehen in der jetzt bestehenden Situation durch die Satzung der Piratenpartei geregelt ist (Der Dienstälteste Landesverband übernimmt). Auf jeden Fall wird Wirth das ganz sicher nicht freiwillig tun.

Die Basis wird hier wohl wenig bis keinen Einfluss nehmen können, wenn die amtierende kommissarische Bundesvorstandsvertretung mit Hilfe der Antifa-Sekte einen Versammlungsort, in Berlin beispielsweise, beschließt. Der restlich verbliebene Bundesvorstand hätte das Recht dazu, diesen Weg so zu gehen.

Eines scheint indes ziemlich sicher, die extrem Linke hat scheinbar "Muffensausen", da es ungewiss ist, wie es jetzt weiter geht. Der handlungsunfähige Bundesvorstand darf immerhin keinerlei finanzielle Entscheidungen mehr treffen. So darf er im Moment auch nicht den Vertrag mit Anita Möllering, der amtierenden Bundespressesprecherin verlängern. Diese Entscheidung würde damit erst der nächste gewählte Vorstand tätigen können.

Die Gräben, die sich jetzt auftun, können jedoch größer nicht sein und sind eher als ein Dammbruch anzusehen. Aus den meisten Beteiligten und Unterstützern der Antifa-Sekte bricht der blanke Hass völlig ungebremst auf Twitter heraus.

Die Aussagen von Höfinghoff, zum Beispiel, sind durchaus bemerkenswert. Man setzt den #Orgastreik gezielt dazu ein, um einer Basis zu erklären, dass diese Rücktritte nur die Erweiterung des alten Orgastreiks seien.
Dass eine demokratische Legitimation auch einen Rücktritt legitim macht, scheint Höfinghoff schlichtweg zu vergessen. Sicher ist in jedem Fall: Ein Rücktritt ist immer die extremste Form, um den persönlichen Forderungen Nachdruck zu verleihen und sich zu positionieren. Die Antifa-Sekte rund um Höfinghoff nutzt selbst immer wieder diese Methode, gesteht es nur nicht den Anderen zu, sich derselben Mittel bedienen zu dürfen. Wissen wir doch inzwischen, dass der Rechtsstaat bei diesen Antideutschen nur dann akzeptiert wird, wenn man sich selbst seiner Vorzüge bedienen kann.

Witzig ist, auch im Zusammenhang mit den Rücktritten, hier insbesondere dem des Schatzmeisters, dann dieser Tweet, der infolge eines Beitrags in der TAZ erstellt wurde [2]:
Interessant werden dann die Zugaben einiger "Wasserträger" der Hoffschen Sekte, wie Sebastian Greiner. Er schreibt:
um gleich noch hinterher zu werfen:
Aha, eine Farce ist das also, wenn sich Mitglieder im Vorstand mit den Dingen, die gelaufen sind, nicht einverstanden erklären, Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Na, sein Verständnis von Demokratie möchten wir ganz sicher nicht im kommenden Bundesvorstand sehen, denn er scheint sich genau dafür gerade in Position bringen zu wollen. Zynischer geht es unserer Meinung nach nicht:
Aber gut, er wird hoffentlich niemals eine Chance dazu bekommen. Denn, wer sich so produziert, hat so gar nichts in irgendeiner (Macht-) Position zu suchen. Man sollte solche Leute nicht einmal mehr streamen lassen, da man ja immer Gefahr laufen muss, dass Redebeiträge bei Nichtgefallen (rein zufällig) geblockt werden!
Ebenso erscheint uns das Ganze als persönliche Drohung gegen Björn Semrau. Daher machen wir es uns heute einfach und geben Greiner den guten Rat, sich an das zu halten, was er selbst anderen empfiehlt:

Und dass die Nerven blank zu liegen scheinen, dürfte diese Aussage auch unterstreichen, versucht man hier doch mit allen Mitteln, den handelnden Personen schädigendes Verhalten zu unterstellen. Wie heißt es doch gleich? "Ein guter Ruf ist schneller kaputt gemacht als ein schlechter wieder hergestellt." Und genau nach diesem Motto verfährt die Hoffsche Antifa-Sekte zunehmend und versucht mit aller Macht, den Ruf vieler guter Piraten dauerhaft zu zerstören.
Wir könnten hunderte solcher und ähnlicher Aussagen hier veröffentichen. Es ist unglaublich, welche Hetzkampagnen seitens der Hoffschen Antifa-Sekte aus Berlin im Moment gefahren werden. Allen voran: Christopher Lauer, Anne Helm, Sebastian Greiner, Fabio Reinhard, Oliver Höfinghoff, Martin Kliehm, Martin Delius und viele andere.

Und es kommen fast nur noch Sprüche dieser Art:


Auch das "Nicht-lernen-Wollen", finden wir bemerkenswert.
Ein Markus Barenhoff bekleckert sich im Zuge der Rücktritte ebenfalls nicht mit Ruhm. Zum einen bemängelt er die späte Information des verbliebenen Bundesvorstandes durch die drei Zurückgetretenen, zum anderen bietet er jetzt erstmalig seine Hilfe an. Offensichtlich jetzt den für ihn "richtigen" Personen.
Es gab in den vergangenen 24 Stunden, seit dem Rücktritt, so viel mehr was wir hier zusammenfassen könnten, daher werden wir über einige Dinge zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

[1] http://verwaltung.piratenpartei.de/projects/vorstand/activity?from=2014-03-16
[2] http://taz.de/!135003/

Mittwoch, 5. März 2014

"Peergroups" - oder: Wie falsche Freunde die Sicht auf die Welt vernebeln

Per Twitter kam in den vergangenen Tagen ein Link rein, der folgenden Wortlaut von Thorsten Wirth wiedergab: Zitat "Ich mein es ist doch gut, dass wir (Wirths Peergroup) jemanden im Vorstand haben. Ich kann ja auch auf meine Peergroup einwirken. So musst du das doch auch mal sehn. Und ich hab denen ja auch schon gesagt dass sie jetzt langsam mal was leiser auftreten müssen, weil wir sonst bald keinen mehr Im Vorstand haben."

So etwa ergab sich wohl eine kleine Diskussion am Rande der "Marina Kassel" vom vorletzten Wochenende in Kassel mit Jens Ballerstädt, der als Politischer Geschäftsführer der Piraten in NRW arbeitet.

Nun wurden uns mit der Veröffentlichung um unseren Artikel, "Planspiele die ins Chaos führen soll(t)en?", Verschwörungstheorien unterstellt. Das ist ein bisweilen legitimes Mittel der psychologischen Kriegsführung, um einen Gegner ausschalten zu können.

Diese verbale Keule mit "Verschwörungstheorien" etc. wird zu gern ausgepackt, um die Glaubwürdigkeit eines Gegners zu untergraben. Genau so wie die Antifa-Sekte gern mit der Diffamierung des Gegners per Nazi-Keule beginnt. Außerdem kann nicht wahr sein was nicht wahr sein darf. Man könnte es auch Guerilla-Kampf um Deutungshoheiten nennen.

Zurück zum Thema. Wer oder was steuert Thorsten Wirth?

Das beginnt - schon wieder - mit einem Fahnengate. Denn diese ganze Europa-Liste der Piraten wird immer abstruser. Heute mit: Martin Kliehm, Platz 11 auf der Europa-Liste und Abgeordneter im Römer in Frankfurt/M. Er ist gleichzeitig Arbeitgeber von Wirth, also dem Bundesvorsitzenden der Piratenpartei. Kliehm, der bisher noch nicht sonderlich mit politischen Aussagen innerhalb der Piratenpartei aufgefallen ist, wird plötzlich aktiv und glänzt mit solchen Aussagen:
Also, dass Kliehm den Bundesvorstand und insbesondere Wirth in Schutz nimmt, wundert nicht, würde er ja durch eine Unterlassung seinen eigenen Mitarbeiter öffentlich kritisieren. Interessant wird die Tatsache, dass Kliehm sich plötzlich aktiv in Dinge einmischt, wozu er bis vor einigen Monaten noch gar keine Meinung hatte und diese aktiv in die Piratenpartei hinein vertrat. Oh wait - keine Meinung ist falsch. Kliehm war einfach nicht auf der Bildfläche bei den meisten Piraten. Denn siehe, was zum Parteitag in Bremen schon passierte:
Kliehm hat es offenbar erfolgreich verstanden, unterhalb des Radars zu fliegen. Jetzt gibt er jedoch Vollgas und holt bisweilen tief unter der Gürtellinie aus.
Provokante Sprüche im Stil eines Kliehm, bilden die neue Aura, mit der sich Wirth umgibt. Auffällig wird dabei, dass Kliehm, in seiner Rolle als Abgeordneter in Frankfurt/M und als Listenkandidat der Piratenpartei zur EU-Wahl, sich an Hetzjagden beteiligt, die jetzt Oberbürgermeistern anderer Städte gelten. Hier spielt sich Kliehm auf als der "Verteidiger des Glaubens" der Dresdener Bürger und Piraten, indem er der Dresdener Bürgermeisterin in plumper Antifa-Manier vorwirft, sich absichtlich mit den Nazis auf einem Foto ablichten zu lassen. Das ist an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten und eines Mitglieds der Piratenpartei nicht würdig!
Dabei hat Frau Oberbürgermeisterin Orosz selbst dazu aufgerufen, an der Demonstration teilzunehmen, die unter dem Motto angekündigt wurde: "Mut, Respekt und Toleranz - Dresden bekennt Farbe". [1] (Mehr Infos gibt es hier )

Was folgt, ist ein wundervolles Statement seitens Kliehm einige Tage später, was beweist, welche Doppelzüngigkeit innerhalb dieser Antifa-Sekte existiert. Diesen Spruch dürfen wir euch nicht vorenthalten!
Während unserer Recherche ist uns zusätzlich noch ein Detail aufgefallen, worüber sich jeder selbst ein Bild machen kann.

Wirth hat es wie kein Zweiter verstanden, im Vorfeld der Vorstands-Wahlen in Bremen, ohne jede politische Kernaussage Vorsitzender der Piratenpartei zu werden. Während andere Kandidaten sich schon früher zu Antifa/-schismus oder Nazis äußerten, herrscht bei Wirth bis heute völlige Funkstille. Nicht ein einziges Mal erwähnte Wirth das Wort "Antifa" oder eines der vergangenen beiden Gates. Das könnte nahelegen, dass Wirth gar keine eigene Meinung besitzt, er tatsächlich nur als Sockenpuppe bedient wird und als Befehlsempfänger eingestuft werden kann.

Bemerkenswerterweise hält Wirth "die Basis" ja für "ach so altbacken und so 2010er", wie er verächtlich in einem Audioausschnitt zitiert wird. [2] An anderer Stelle widerspricht er dieser gemachten Aussage vollständig und in der Form, dass er (jetzt plötzlich) "Parlamentarismuskritiker" [3] sei. Wichtig ist hierbei zu wissen: Insbesondere diese "Parlamentarismuskritiker" kommen aus dem extrem linken Spektrum, bzw. der Anarchoszene.

Und welcher politische Arbeitgeber würde Wirth bei solchen Aussagen noch weiter beschäftigen? Wie vertrauensvoll wäre das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Insbesondere, wenn es um politische Arbeit geht, um das Repräsentieren von Politik? Zwischen Wirth und Kliehm jedoch scheint es da sehr große Übereinstimungen zu geben.

Kliehm selbst hatte schon früh Kontakte zur Antifa nach Berlin. Unter dem Pseudonym "DJ Trauma XP" ist seine "Fuckparade" [4|5] als Anti-Love-Parade bekannt geworden. Diese hat seinerzeit häufig die Antifa gegen Nazis in Berlin, unter anderem in Friedrichshain, unterstützt, was den Schluss zulässt, dass hier noch engere Verbindungen nach Berlin vorhanden sind als ursprünglich angenommen.

Wie der Zufall es will, auch hier gibt es eine nette Querverbindung in die Berliner Linken-Szene. [6|7] Ihr erinnert euch an das Statment von Anne Helm?
Eine "alte Bekannte" taucht da plötzlich auf. Hier ist sie wieder - tadaa - die "Jungle World"!

Eine Zeitung "Gazette", wie Wirth unbeliebte Zeitungen zu bezeichnen pflegt, mit der politischen Ausrichtung einer umdemokratischen Hure - linksradikal, antiamerikanisch, unorthodox links und insbesondere - antinationalistisch/antideutsch. Es kann dieser "Gazette" durchaus auch mal passieren, einen Nazi zu finden, was unserer Meinung nach aber eher selten passiert. Wir meinen die Chance, einen tatsächlich "echten" zu finden! Denn, wie wir seit Höfinghoff wissen, alles was rechts von seinem Standpunkt aus ist, ist Rechts. Damit müssen wir uns wohl abfinden.

Und auch Kliehm hatte so seine Probleme mit dieser "Gazette". Es genügte eine Behauptung einer unbekannten Person über eine Person seines Teams - rechtslastiges Gedankengut - und die "Jungle World" wird aktiv. Selbst, wenn die beschuldigte Person sich hierbei nur etwas derberer Satire bediente, die Autorin empfand das wohl als ... na egal. Und ihr erinnert euch, wer da heute als Redakteurin arbeitet? Genau @Elquee! Ist das nicht verwunderlich? Die "Gazette", die Anne Helm interviewte und die "Gazette", der Anne gestand, an der Aktion in Dresden beteiligt gewesen zu sein! [8] Wir finden das echt toll!

Also, wer solch eine "Peergroup" hat, bei dem braucht man sich letztlich nicht zu wundern, dass da keine anderen Informationen an einen Wirth herankommen. Ali Utlu hat das ziemlich passend umschrieben:
Zum Schluss noch ein Blick über die EU-Kandidaten der Piratenpar .. .. ähem, Entschuldigung, der Antifa.

* Julia Reda (1)
* Helm, Anne (5)
* Martin Kliehm (11)

Ob da noch mehr ist?
[1] http://13februar.dresden.de/de/aufruf.php
[2] - (Audiofile) http://cloud.dulnefni.cepheus.uberspace.de/public.php?service=files&t=bf5f9c95572fc5e9d97c1b21b825133a&download
[3] http://wiki.piratenpartei.de/Kandidaturinteressierte
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Fuckparade
[5] http://www.fuckparade.org/presse/2006-02-22/
[6] http://www.fuckparade.org/presse/2003-09-20/
[7] http://de.indymedia.org/2003/08/60358.shtml
[8] http://jungle-world.com/jungleblog/2670/

Montag, 24. Februar 2014

Von Gate zu Gate? Das geht!

Wir beginnen diesen Blog mal mit einem Zitat, entnommen aus dem Neuen Deutschland, dem Ben Biel (Sprecher Piraten Berlin) und Anita Möllering (Pressesprecherin Piratenpartei) ein Interview gaben. [1]

Zitat: "Anita Möllering spricht gegenüber »nd« von einer »Grundsatzdebatte«, die längst fällig gewesen sei und nun endlich geführt werden müsse. Nur, was diese Debatte zum Gegenstand haben soll, ist vollkommen unklar"

Wenn Pressesprecher einer Partei solche Aussagen gegenüber der Presse tätigen, wen wundert es noch, dass die Piratenpartei von keinem mehr ernst genommen wird?

Seitens der Bundespressestelle der Piratenpartei, wird die Presse seit der Ära Anita Möllering, nur noch als das erweiterte Sprachrohr der Piratenpartei betrachtet. Unerwünschte Berichterstattung seitens der Medien wird dann kurzerhand auch mal von der Bundespressesprecherin mit entsprechenden eMails gewürdigt. Dieser Fall ist nicht der erste, seit Möllering im Amt ist. [2]
Auch den neuerlichen Versuch, Ruhe in die Piratenpartei zu bringen, kann man von außen betrachtet nur als gescheitert ansehen. Thorsten Wirth hat auf der Vorstandswebseite eine Erklärung abgegeben, die netterweise auf die Fehler der Basis hinweist, eine Entschuldigung jedoch vermissen lässt. [3]

Sehr deutlich wird hierbei, es wird keinerlei Kritik oder gar Selbstkritik laut. Noch nicht einmal nachdem bekannt geworden ist, dass Anne Helm mit einem anderen Pressemedium gesprochen hat und sich als die Person bekannt gab, die mit ihrer unsäglichen Aktion "Bomber Harris" in Dresden zu dem bekannt gewordenen #Bombergate führte. [4]

In der unerträglichen Stellungnahme von Wirth, ignoriert er die Resultate des Niedersächsischen Landesparteitags vom vergangenen Wochenende und tut so, als ob nicht auch der Landesvorstand in NRW und andere Landesverbände, sich klar sozialliberal positioniert hätten. Allein Rheinland-Pfalz wird mit der winzigen Aussage genannt, die Piratenpartei sei sozialliberal. Durch die Blume sagt er, RLP würden den anderen ihre Meinung aufzwingen wollen.

Wirth äussert sich weiter zu seinem Team, welchem neben Chan-Hin auch Bruno Kramm angehört. Beide verurteilten den #warnstreik der ehrenamtlichen Helfer in der Verwaltung aufs schärfste. "Machtmißbrauch" und "Nötigung der Basis", waren hier noch die sanftesten Umschreibungen ihrer verbalen Ausfälle. Auf die beschämdenden Ausagen von Schramm, der sich deutlich und in Menschen verachtender Weise zur der Aktion in Dresden geäussert hatte, Zitat "Sauerkraut, Kartoffelbrei, Bomber Harris, Feuer Frei", wird in keinem Wort eingegangen. Wirth bestätigt damit indirekt die Richtigkeit dieser Aussage und stellt sich damit hinter Schramm. Offenbar müssen Schramm, ihr Gatte und die anderen linksradikalen Freunde in Berlin geschützt werden?

 Zum Glück, möchte man fast sagen, ist Schramm dieser Mitteilung zufolge schon lange nicht mehr im Beraterteam von Wirth. Aber Moment mal!
Lügen, Lügen bis sich die Balken biegen!

Beispielhaft belegt die folgende Twitternachricht, dass ein Wirth nicht an den Meinungen einer kritischen Basis interessiert ist.
Jegliche weitere Konsequenzen schiebt Wirth, in bester Merkel-Manier, auf eine unbestimmte Zukunft. Es fehlt nur noch, dass er eine Kommission einberuft, die in vier jahren ein Resultat hervorbringen soll, das man entweder veröffentlichen oder aber in eine Schublade verschiwnden lassen kann. So wie es die etablierten Parteien schon seit Jahren praktizieren.

Nach dem #Fahnengate, wozu sich der Bundesvorstand der Piraten bis heute nicht geäußert hat oder Stellung bezog,kam binnen weniger Wochen ein weiteres, noch extremeres Gate und wieder mit Antifa-Bezug. In der Zwischenzeit schütteln sogar den Piraten noch(!) wohlgesonnene Medien offenbar nur noch mit dem Kopf. So twitterte Telepolis am heutigen Tag:
Verglichen mit diesem Tweet
belegt das, wie sehr man sich seine Aussagen oder Meinungen zurechtbiegen kann.

Die Piratenpartei, insbesondere Thorsten Wirth als ihr Vorsitzender, ist in den vergangenen Tagen sehr schnell dabei gewesen, wenn Rücktrittsforderungen an andere Politiker gestellt wurden.[5] Verglichen mit #Fahnengate, #Bombergate und den anderen Scharmützeln innerhalb der Piraten, kann man das fast als Rücktrittforderung für Bagatelldelikte betrachten. Die eigene Konsequenz aus solchen Forderungen lässt man an dieser Stelle dann im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Das offenbart mehr als deutlich, die von Wirth gelebte Doppelmoral.

Eine weitere Baustelle, die direkt damit im Zusammenhang steht, wird dann mit diesem Zitat (aus dem Neuen Deutschland [1]) offensichtlich. Zitat: "Ben Biel, Sprecher der Berliner Piraten. Statt einer Links-Rechts-Einordnung teilen sich die Piraten seiner Ansicht nach in »Kleingeister« und »Visionäre«. »Grundsätzlich besteht die Piratenpartei aber eher aus einem linken Spektrum«, sagte er gegenüber »nd«. Die aktuelle Debatte sieht er entspannt: »Die Piratenpartei ist ein interessantes Experiment. Es kann auch sein, dass wir dieses Experiment zerlegen.«"

Insbesondere der Berliner Landesverband der Piraten, schmeichelhaft "LV-Hollywood" genannt, bestätigt indirekt Höfinghoffs Aussagen, "diese Partei zerstören zu wollen". Welcher Pressesprecher würde jemals davon sprechen, das Experiment Piratenpartei auch scheitern lassen zu wollen? Und das, wo die Piraten darum kämpfen, etwas in dieser Gesellschaft zu verändern? Ist den Piraten an dieser Stelle eigentlich bewusst, dass man damit diese ganze Partei nicht mehr für voll nehmen kann? Mit solchen Aussagen führt man fast 30.000 Piraten an der Nase herum!

Danke! #nicht! 

Wenn sowohl dieses Verhalten von Wirth als auch das Verhalten von Möllering und der Bundespressestelle nicht sofortige Konsequenzen in Form eines Rücktritts nach sich zieht, dann haben die Piraten vollständig ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt und sollten, wie Ben Biel im Interview sagte, das "Experiemnt Piratenpartei" beerdigen. Diese Ansage wurde ja unmissverständlich der Presse bekannt gegeben. Insbesondere der Pressestelle um Möllering herum kann man ein desaströses Management bescheinigen. Wer solche Mails an Pressevertreter sendet, wer keinerlei Fehlermanagement kennt, der hat in der Bundespresse nichts, aber so gar nichts zu suchen! Aber sicher hatte Möllering nur wieder keine Zeit und musste sich schnell (von irgend etwas) verabschieden, weil eine ihrer Lieblingsserien im Fernsehen gezeigt wurde, anstatt sich um die Belange der Piratenpartei zu kümmern.

Pressearbeit sieht anders aus! Vorstandsarbeit sieht anders aus!

Thorsten Wirth und Anita Möllering müssen im Zusammenhang mit diesem Skandal die Konsequenzen ziehen und ihre Ämter zur Verfügung stellen! 

Zum Abschluss noch ein kleiner Exkurs in die Twitterwelt mit ihren kurzen Statements einiger Unzufriedener.


[1] http://www.neues-deutschland.de/artikel/924942.bomber-harris-entzweit-piraten.html
[2] http://pastebin.com/WPsDegjV
[3] http://vorstand.piratenpartei.de/2014/02/24/wir-brauchen-eine-wertedebatte/
[4] http://jungle-world.com/jungleblog/2670/

Sonntag, 23. Februar 2014

Planspiele die ins Chaos führen soll(t)en?

Wir begeben uns heute mal auf eine kleine Zeit-, wie auch Informationsreise.

Etwas Historie und Fakten

* Julia Schramm ist eine sehr gute Freundin der Familie Wirth und somit auch von Thorsten Wirth, dem aktuellen Bundesvorsitzenden der Piratenpartei.
* Julia Schramm ist die Ehefrau von Fabio Reinhardt, der im AGH in Berlin sitzt.
* Zusammen mit Fabio ist auch ein Oliver Höfinghoff da tätig.
* Fabio Reinhardt hat maßgeblich die gemeinsame EU-Kandidatenliste der Österreichischen Piraten mit der KPÖ eingestielt. Zusammen mit Julia Reeda [1]
* Julia Reeda ist die Patentante eines der Kinder von Thorsten Wirth
* Anne Helm und Julia Schramm sind Jugendfreundinnen

Etwas entfernt davon aber zum Beraterteam von Thorsten Wirth zählend:

* Christophe Chan Hin - diesen kann man als einen ziemlich engen Freund von Florian André Unterburger betrachten
* Florian André Unterburger wollte zum BPT in Bremen sich zum Vorsitzenden oder Politischer Geschäftsführer wählen lassen. Kurz vorher war er noch Landesvorsitzender des LV Sachsen.

Wir lassen das zunächst einmal unkommentiert so stehen. Betrachten wir jetzt die vergangenen und zukünftigen Bundesparteitage, verbunden mit den einzelnen Erklärungen zum #Bombergate, die die einzelnen Landesverbände herausgegeben haben. (siehe Karte)
* Bremen - eine Antifa-Fahne am Tisch, welche schon für etwas Aufregung sorgte
* Bochum - eine Antifa-Fahne über der ganzen Versammlung, welches zum #Flaggengate mutierte
* der nächste Bundesparteitag soll jetzt im Osten stattfinden?

Jetzt kommen die beiden Bokor-Zwillinge mit ins Spiel, die in Bochum als Versammlungsleitung das Aufhängen der Antifa-Fahnen von sich aus erlaubt haben, die Versammlung aber zwingen wollten, darüber abzustimmen, ob diese wieder abgehängt werden sollten. Oliver Höfinghoff bekam also direkte Unterstützung durch diese Versammlungsleitung.

Die Bokors handeln ziemlich nah an der sogenannten "Peukeria" (Filterblase rund um Klaus Peukert, ehm. BuVo-Mitglied). Beide haben in der Vergangenheit die Versammlungsleitung geführt als auch in Bremen die Wahlleitung gemacht. So als Zwilling ist das recht einfach zu handhaben. Zudem wurde in Bremen von Unregelmäßigkeiten während eines Wahlgangs berichtet. (ausgetauschte Wahlurne) Dieser Hinweis wurde von den Zwillingen, unter Beifall der Versammlung, recht scherzhaft beiseite gewischt. Zur Liste der sogenannten Peukeria ist auch das amtierende Vorstandmitglied Veronique Schmitz zu zählen, was weitere Fragen eröffnet.

Fällt an dieser Stelle irgend jemandem etwas auf? 

Aus gut informierten Kreisen der Piratenpartei haben wir erfahren, dass es eine Vertrauensabstimmung innerhalb des Bundesvorstands gab, die 4:3 zugunsten von Thorsten Wirth ausging. Er selbst hat natürlich mit abgestimmt, was das Ergebnis 4:3 in ein besonderes Licht rückt, da ohne seine Stimme sonst ein Patt im Vorstand gewesen wäre.

Fassen wir zusammen:

Der aktuell handelnde Bundesvorstand ist nicht der in Bremen gewählte. Der aktuelle Bundesvorstand ist der, der eingangs aufgezählt worden ist. Es lässt sich anhand dieser Daten eine Linie erkennen, die eine ganz massive Unterwanderung der Piraten aus der Antifa-Ecke erkennen lässt. Zudem hat man mit Julia Reeda erstmalig einen Vertreter der Antifa im Europäischen Parlament erfolgreich platziert.

Anne Helm ist durch ein Versehen nur auf Platz 5 der Europa-Liste gelandet, da sich Anke D. Berg kurzfristig(?) dazu entschlossen hatte auch zu kandidieren. Einen Bruno Gert Kramm konnte man nur in Teilen im zweiten Wahlgang erfolgreich wegmobben, indem man ihm vor versammelter Mannschaft einen Umgang mit "den falschen Personen" attestierte. Fotios Amanatides Listenplatz 2 kann man demnach nur als "Opfer" seitens der Antifa und Berliner Piraten betrachten.

Zudem zeigt das undemokratische Wahlverfahren (*1) der Piraten wiederholt und sehr deutlich, dass Piraten zuerst "andere" Personen wählen, um dann, erschrocken, beim zweiten Wahlgang eine Personenkorrektur vorzunehmen. So und nicht anders darf man Bemerkungen werten, die seitens einiger Mitglieder der Piratenpartei zwischen beiden Wahlgängen abgesondert worden sind. Erinnert sei an einen Twitterbeitrag der in der Zwischenzeit leider gelöscht wurde und den BPT141 kurzerhand zum LPT-NRW umdeklarierte. Auch der "Aufschrei" einer Julia Schramm "Eine Pimmelliste unterstütze ich nicht", sollte man durchaus als Wahlbeeinflussung werten.

Wer an dieser Stelle immer noch glaubt, Piraten seien demokratisch bzw. ganz sicher nicht von der Antifa unterwandert, dem sind diese beiden Tweets warm ans Herz gelegt:
Welche Rolle eine Anke D. Berg an dieser Stelle spielt, lässt sich nicht genau sagen. Es lässt Spielraum für Vermutungen in beide Richtungen, ist sie ja auch nicht weit entfernt vom Landesverband Berlin. Es kann aber auch durchaus sein, dass Oliver beim tippen ihres Twitternamens der Arm abgefault sein könnte. ;-)
Die beiden "Dudes", die Höfinghoff hier meint sind in dem Fall Fotios Amanatides (Platz 2) und Brundo G. Kramm (Platz 4).

Und jetzt lasst euch das alles noch mal ganz langsam auf der Zunge zergehen. Denn, wie lautet Oliver Höfinghoffs Spruch, den er nicht nur einmal von sich gegeben hat? "Wenn diese Partei mir nicht folgt, mache ich sie kaputt".

Antifa ick hör dir trapsen, du bist zu weit gegangen!

Die Antifa rund um Herrn Höfinghoff nimmt so langsam Züge einer Sekte an, was wir für sehr bedenklich halten. Denn das hat System: Helm, Schramm, Höfinghoff, Unterstützer wie Telegehirn, Urbach, Liebs, in weiten Teilen Rydlewski oder Faserpiratin, beschäftigen die Piraten lieber mit ultralinken Gedanken oder Trollanträgen zu Feminismus oder dem Gendern von Texten.

Hier wird Ping-Pong gespielt zwischen der Berliner AGH Fraktion und der Teilen der Piraten-Fraktion in NRW. Denn anders ist das "Stillhalten" der Fraktion in NRW nicht mehr zu verstehen, hat ja insbesondere Rydlewski in einigen Bereichen Zuspruch zum Thema Antifa aus ihrer Fraktion zu erwarten. Denn nicht anders ist zu werten, dass Schwerd und Düngel sich nach dem Fahnengate pro Antifa ausgedrückt haben. Die Unterstützung reicht sogar bis in den Kreisverband Dortmund, aus dem die heutige Landtagsabgeordnete Rydlewski kommt. Bekenntnisse zur Antifa wurden dem Kreisverband schon im Jahr 2010 abgerungen, welche bis heute nachhallen und den meisten Neupiraten da gar nicht bewusst sein können!

Sie hofieren eine Person, die lieber einen Feministenstammtisch auf Kosten der Partei organisiert, anstatt selbst eine Spende für so ein kleines Event auf den Tisch zu legen. So zumindest ist aktuell auf der Mailingliste der Dortmunder Piraten zu lesen.

Das wirft eine weitere Frage auf: Wurden und werden aus Parteimitteln "Werbeveranstaltungen" für die Antifa organisiert? Da sich insbesondere die Feministinnen innerhalb der Piratenpartei auch sehr aktiv mit der Antifa solidarisieren, ist eine solche Vermutung durchaus zulässig.

Das kann man als weitere Unterwanderung betrachten, sind doch insbesondere Antifa und Feminismus als zwei der Hauptinteressengebiete einer Rydlewski zu betrachten. Insbesondere Kritik an ihr ist seitens der Dortmunder Piraten nicht erwünscht, was sich an zahlreichen Beiträgen innerhalb der Mailingliste erkennen lässt. Die Antifa hat hier Strukturen gebildet, die nicht nur militante Züge besitzen, sie machen deutlich, wie zerstörerisch diese Sekte ist. Antifa Berlin kann man in diesem Zusammenhang nur noch als antideutsch bezeichen und die Piraten müssen sich konsequent davon distanzieren. So schnell es geht, ansonsten ist diese Partei nicht mehr zu retten!

Leseempfehlungen zum Thema

http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Oibelos/Fluegelstreit

Ein hervorragender Text eines Jupis

http://carmelitobauer.de/?p=641

(*1) Zuerst werden die Personen aus einer Kandidatenliste gewählt, die in einem zweiten Wahlgang dann zu den Platzierungen auf der Kandidatenliste, hier das Europa-Parlament, führen soll. Diesen zweiten Wahlgang könnte man sich eigentlich sparen, da auch im ersten schon eine Aussage zur Platzierung möglich ist. Piraten scheuen sich an dieser Stelle offensichtlich, schon im ersten Wahlgang die richtige Person zu benennen, kann man anhand dieser Liste ja noch Manipulationen vornehmen. (siehe beispielsweise die Diskreditierung von Bruno G. Kramm)

Nachtrag:

[1] Julia Reda, Spitzenkandidatin aus Deutschland, nennt Beispiele für Kooperationen von Piraten mit anderen Parteien und Gruppierungen: Vom EU-Parlament bis hinunter auf kommunale Ebene gibt es Bündnisse mit Grünen und linken Parteien. Es sei Teil der piratigen Identität solche Bündnisse einzugehen.
https://www.piratenpartei.at/bgv-kandidaten-antraege-und-ticker/#liveblog-entry-800